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""yad bhavan - tat bhavati"

Indische Weisheit:

"Das was du denkst,
dort wo deine Aufmerksamkeit liegt -
zu dem wirst du werden."


... sich nicht mehr mit diesen sich ständig wechselnden Gefühlen innerhalb
den Polaritäten von Freude und Leid, Erfolg oder Misserfolg im älltäglichen Da-
sein zu indentifizieren. Wir urteilen oder (be)werten dann nicht mehr im Sinne ei-
ner Sympathie oder Antipathie. Durch eine objektivierende Betrachtung eines Objektes, einer Person oder eines Zusammenhangs wird es möglich sein den wahren, inneren, der Sache selbst zu Grunde liegendnen Bedeutungssinn in unserer Seele mit Freude zu empfinden.

Eine solche objektivierende Betrachtungsweise kann erlernt und weiterentwickelt werden. Sie wird auch als "Geistiges Schauen" bezeichnet.

Haben wir gelernt eine solche Unabhängigkeit in der eigenen Seele gegenüber den uns meist überlagernden antipathischen oder sympathischen Gefühlen zu entwick-
eln, so sind wir innerlich bei uns selbst - wie auch äußerlich gegenüber den Er-
scheinungen des Lebens - frei und seelisch gesund. Mehr noch:

Dadurch, dass wir uns in einer "Mitte", in einer gesunden und ruhigen überschau-
enden Aufmerksamkeit, bewegen, ist es anderen Menschen möglich, sich an dieser heilsamen und förderlichen seelisch-geistigen Entwicklung orientieren
und anteilnehmen zu können. Einen solchen seelischen Prozess können wir jedoch nicht aus uns selbst heraus leisten: Es bedarf eines Impulses,
eines Ideals das außerhalb von uns wartet sich in uns zu entwickeln.
Gelingt es uns aktiv und interessiert diesem Ideal uns hinzuwenden,
dann kann sich dieses Ideal auch in uns verwirklichen.

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